
Mikrokapseln und Matrixpartikel zur Lösung von Verarbeitungsproblemen
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Ihr Ansprechpartner Monika Jobmann Telefon +49 331 568-1213 Fax +49 331 568-2513 E-Mail monika.jobmann@iap.fraunhofer.de |
Aktuell: Workshop "Neue Einsatzmöglichkeiten für Mikroverkapselung" (18.09.2008)
Bioabbaubare Partikel für Medizin, Pharmazie 
Mikrokapseln werden in der Medizin und Pharmazie schon lange eingesetzt. Sie dienen dazu, entweder die Wirksubstanz vor der Umgebung zu
schützen oder umgekehrt. So wird beispielsweise der Wirkstoff der Aspirintablette eingekapselt, um den Magen zu schützen.
Bestimmte Wirkstoffe - beispielsweise Medikamente gegen Krebs - werden verpackt und gezielt am Wirkungsort freigesetzt. Neu ist die
Möglichkeit, zusätzlich ein winziges magnetisches Teilchen in die Kapsel zu verpacken, um das Präparat durch Anlegen eines Magnetfeldes
an sein Ziel im Körper zu führen. Neben Schutz von Wirkstoff und Umgebung spielt die dosierte Wirkstoffabgabe (Controlled release) eine
wichtige Rolle. Depotpräparate können Wirkstoffe über einen längeren Zeitraum in genau kontrollierten Mengen abgeben.

Mikrokapseln werden in der Medizin und Pharmazie schon lange eingesetzt. Sie dienen dazu, entweder die Wirksubstanz vor der Umgebung zu
schützen oder umgekehrt. So wird beispielsweise der Wirkstoff der Aspirintablette eingekapselt, um den Magen zu schützen.
Bestimmte Wirkstoffe - beispielsweise Medikamente gegen Krebs - werden verpackt und gezielt am Wirkungsort freigesetzt. Neu ist die
Möglichkeit, zusätzlich ein winziges magnetisches Teilchen in die Kapsel zu verpacken, um das Präparat durch Anlegen eines Magnetfeldes
an sein Ziel im Körper zu führen. Neben Schutz von Wirkstoff und Umgebung spielt die dosierte Wirkstoffabgabe (Controlled release) eine
wichtige Rolle. Depotpräparate können Wirkstoffe über einen längeren Zeitraum in genau kontrollierten Mengen abgeben.
Maßgeschneiderte Lebensmittel 
Mikrokapseln helfen, empfindliche Lebensmittelzusätze wie essenzielle Amino- oder Fettsäuren, Vitamine, Enzyme, Mineralstoffe oder Aromen schonend zu verarbeiten. Wir setzen im Lebensmittelbereich zugelassene Wandmaterialien ein. Darüber hinaus modifizieren wir zugelassene filmbildende Hilfsstoffe wie Stärke oder Dextrane. Die Verkapselung ermöglicht z.B.:

Mikrokapseln helfen, empfindliche Lebensmittelzusätze wie essenzielle Amino- oder Fettsäuren, Vitamine, Enzyme, Mineralstoffe oder Aromen schonend zu verarbeiten. Wir setzen im Lebensmittelbereich zugelassene Wandmaterialien ein. Darüber hinaus modifizieren wir zugelassene filmbildende Hilfsstoffe wie Stärke oder Dextrane. Die Verkapselung ermöglicht z.B.:
- Schutz vor Umgebungsmilieu
- Geschmacks-/Geruchsmaskierung
- Langzeitstabilisierung
- Kontrollierte/verzögerte Freisetzung
- Optimale Dosierung und Vermischung
- Verhinderung von Kontamination
- Verringerung allergener Wirkung
Werkstoffentwicklung für "smart systems" 
Erst in jüngster Zeit wurde eine Fülle von neuen Anwendungen als funktionale Werkstoffe oder "smart systems" gefunden. Intelligente Dichtungsmaterialien enthalten Kügelchen, deren Hülle sich bei Feuchtigkeit auflöst - der wasserundurchlässige Inhalt quillt dann auf ein Vielfaches seines ursprünglichen Volumens. Schrauben werden beim Festziehen zugleich verklebt, wenn die Gewinde mit klebstoffhaltigen Mikrokapseln beschichtet sind. Durch Mikroverkapselung wird es möglich, scheinbar widersprüchliche Eigenschaften in einem Werkstoff zu vereinen. Beispielsweise halten wasserlösliche Dünger, Insektizide oder Herbizide in Mikrokapseln auch heftigen Regengüssen stand und wirken trotzdem über die ganze Saison.
Mögliche Anwendungsfelder sind:

Erst in jüngster Zeit wurde eine Fülle von neuen Anwendungen als funktionale Werkstoffe oder "smart systems" gefunden. Intelligente Dichtungsmaterialien enthalten Kügelchen, deren Hülle sich bei Feuchtigkeit auflöst - der wasserundurchlässige Inhalt quillt dann auf ein Vielfaches seines ursprünglichen Volumens. Schrauben werden beim Festziehen zugleich verklebt, wenn die Gewinde mit klebstoffhaltigen Mikrokapseln beschichtet sind. Durch Mikroverkapselung wird es möglich, scheinbar widersprüchliche Eigenschaften in einem Werkstoff zu vereinen. Beispielsweise halten wasserlösliche Dünger, Insektizide oder Herbizide in Mikrokapseln auch heftigen Regengüssen stand und wirken trotzdem über die ganze Saison.
Mögliche Anwendungsfelder sind: - Kunststoffindustrie (Einbau von Wirkstoffen, Kompositfüllstoffen)
- Galvanotechnik (Einbau z. B. von Schmiermitteln, Korrosionsschutz)
- Bauindustrie (Wärmespeicher, Schädlingsbekämpfung)
- Farb- und Lackindustrie (Flakes, Pigmente, Antifoulingstoffe)
- Textilindustrie
- Druck- und Papierindustrie
Unser Angebot 
Die Herstellung polymerbasierter Mikrokapseln und Matrixpartikel durch reaktive und nichtreaktive Kapselungsverfahren ist Schwerpunkt der Arbeitsgruppe Mikroverkapselung. Parallel zu den Partikelbildungsprozessen werden auch die verwendeten Polymere applikationsorientiert sowohl den jeweiligen Verfahren als auch den applikativen Anforderungen der Nutzer angepasst. Das umfassende Know-how auf dem Gebiet der Wirkstoffverkapselung wird durch entsprechende Kenntnisse zu Chemie, Technologie, Verarbeitung und Applikation von Polymeren, dem Wandmaterial der konzipierten Mikrokapseln bzw. Matrixpartikel, ergänzt.
Wir bieten Machbarkeitsstudien für das gesamte Eigenschaftsprofil der gewünschten Anwendung. Technische Parameter wie Langzeitstabilität, Wanddicke, Partikelgröße oder -größenverteilung können optimiert werden. Wir bieten auch Unterstützung bei der Verfahrensentwicklung bis zum großtechnischen Maßstab. Musterproben stellen wir bis zum Kilogrammbereich her.

Die Herstellung polymerbasierter Mikrokapseln und Matrixpartikel durch reaktive und nichtreaktive Kapselungsverfahren ist Schwerpunkt der Arbeitsgruppe Mikroverkapselung. Parallel zu den Partikelbildungsprozessen werden auch die verwendeten Polymere applikationsorientiert sowohl den jeweiligen Verfahren als auch den applikativen Anforderungen der Nutzer angepasst. Das umfassende Know-how auf dem Gebiet der Wirkstoffverkapselung wird durch entsprechende Kenntnisse zu Chemie, Technologie, Verarbeitung und Applikation von Polymeren, dem Wandmaterial der konzipierten Mikrokapseln bzw. Matrixpartikel, ergänzt.
Wir bieten Machbarkeitsstudien für das gesamte Eigenschaftsprofil der gewünschten Anwendung. Technische Parameter wie Langzeitstabilität, Wanddicke, Partikelgröße oder -größenverteilung können optimiert werden. Wir bieten auch Unterstützung bei der Verfahrensentwicklung bis zum großtechnischen Maßstab. Musterproben stellen wir bis zum Kilogrammbereich her.
Technische Anwendungen:
z.B. Galvanotechnik, Kunststoffherstellung, Kunststoffverarbeitung
Reaktive Kapselverfahren:
Kernmaterialien u.a.:
z.B. Galvanotechnik, Kunststoffherstellung, Kunststoffverarbeitung
Reaktive Kapselverfahren:
- Grenzflächenpolykondensation
- Grenzflächenpolyaddition
- Aminoharze
- Polyharnstoffe
Kernmaterialien u.a.: - Farbstoffe
- Mineralöle
- Klebstoffkomponenten
- Flammschutzmittel
- Metallflakes
- Schmiermittel
Life Science Anwendungen (Medizin, Pharmazie, Kosmetik, Lebensmittel)
Reaktive und nicht reaktive Kapselverfahren:
Synthetische Polymere wie
Reaktive und nicht reaktive Kapselverfahren:
- Lösungsmittelverdampfung
- Sprühtrocknung
- Phasentrennung
- Grenzflächenpolykondensation
- Vertropfungsverfahren
Synthetische Polymere wie
- Aminoharze
- Acrylate
- Polyharnstoff
- Homo- und Copolymere der Milchsäure
- Polysaccharide (z.B. Alginat, Chitosan, Stärkederivate, Gummi arabicum)
- Cellulosederivate
- Proteine (insbesondere Gelatine)
- Peptide
- Parfümöle
- Zytostatika
- Steroide
- Farbpigmente
Patente:
Modifizierte Aminoharzvorkondensate, ihre Herstellung und Verwendung
R. Nastke, G. Rafler
DE19814880 (1998)
Mit einem Aminoplast mikroverkapselte Feststoffe und Verfahren zu deren Herstellung
R. Nastke, G. Rafler
DE 50104987 (2000)
Diskrete Mikrohohlpartikel mit einer flexiblen Wandstruktur
R. Nastke, G. Rafler
DE10111094 (2000)
Mikrokomposite und Verfahren zu deren Herstellung
M. Jobmann, J.D. Hoß, G. Rafler
DE10231706 (2002)
Mikrokapseln für die Kautschukherstellung und Verfahren zu deren Herstellung
M. Jobmann, G. Rafler, I. Gross, J. Sagala
DE10241942 (2002)
Mikroverkapselungsverfahren und danach hergestellte mikroverkapselte partikuläre Feststoffe
R. Nastke, G. Rafler, W. Zinser, M. Hensel
DE102004004107 (2004)
Mikrokapseln, Verfahren zu deren Herstellung sowie deren Verwendung
F. Börner, G. Rafler
DE102005002169(2005)
Mikroverkapselte Kautschukadditive und Verfahren zu deren Herstellung
M. Jobmann, G. Rafler, M. Hensel
DE10200535388 (2005)
Thermisch stabile Mikropartikel für die Kunststoffadditivierung und Verfahren zu ihrer Herstellung
J. Lang, G. Rafler
(2006)
Modifizierte Aminoharzvorkondensate, ihre Herstellung und Verwendung
R. Nastke, G. Rafler
DE19814880 (1998)
Mit einem Aminoplast mikroverkapselte Feststoffe und Verfahren zu deren Herstellung
R. Nastke, G. Rafler
DE 50104987 (2000)
Diskrete Mikrohohlpartikel mit einer flexiblen Wandstruktur
R. Nastke, G. Rafler
DE10111094 (2000)
Mikrokomposite und Verfahren zu deren Herstellung
M. Jobmann, J.D. Hoß, G. Rafler
DE10231706 (2002)
Mikrokapseln für die Kautschukherstellung und Verfahren zu deren Herstellung
M. Jobmann, G. Rafler, I. Gross, J. Sagala
DE10241942 (2002)
Mikroverkapselungsverfahren und danach hergestellte mikroverkapselte partikuläre Feststoffe
R. Nastke, G. Rafler, W. Zinser, M. Hensel
DE102004004107 (2004)
Mikrokapseln, Verfahren zu deren Herstellung sowie deren Verwendung
F. Börner, G. Rafler
DE102005002169(2005)
Mikroverkapselte Kautschukadditive und Verfahren zu deren Herstellung
M. Jobmann, G. Rafler, M. Hensel
DE10200535388 (2005)
Thermisch stabile Mikropartikel für die Kunststoffadditivierung und Verfahren zu ihrer Herstellung
J. Lang, G. Rafler
(2006)

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